Das Gute am Heiraten ist, dass man danach Flitterwochen hat 🙂 So hieβ es auch für uns: Koffer packen, Kitebag packen und ab an den Flughafen. Auf geht’s nach Mauritius. Dort sollten wir uns zwei Wochen im Hotel direkt am Kitespot  verwöhnen lassen. Von unserem Zimmer hatten wir es keine 30 Meter zum Kitespot, juhe.

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Mauritius ist ein hammer Spot. Eine riesige Lagune mit halbwegs Flachwasser (wenn auch etwas seicht bei Ebbe), kleine Wellen, groβe Wellen, riesengroβe Wellen. Dazu jeden Tag Wind. Vom überpowerten 7er zum Leichtwindkiten mit dem 12er war alles dabei. Wir hatten etwas unterschätzt, dass das Wetter im dortigen Winter der Südhalbkugel nicht ganz so gut sein würde, wie die Postkartenidylle verspricht. Wir hatten öfters Regen und es war auch bewölkt. Aber bei den tollen Wellen verzeiht man das der Insel gerne.

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Ich bin ja noch am üben mit den Wellen, aber es hat mega Spaβ gemacht die Wellengröβe bei jeder Session etwas zu steigern. Die Manawa-Welle ist super toll zu üben. Das Riff liegt weit genug unter Wasser und die Wellen kommen weit auseinander, so dass man wenn man mal gespült wird, nicht gleich in Schwierigkeiten kommt. Ich hab zwar immer noch etwas Probleme mit dem Timing, aber es klappt schon ganz gut. Leider gibt’s davon keine Fotos. Ein super Erlebnis waren auch die Riesenschildkröten, die an einem beim Kiten einfach vorbeischwimmen.

Auch landschaftlich und kulturell hat die Insel einiges zu bieten. Sei es das Spazieren durch den Nationalpark, das Besuchen des Shiva-Tempels, Tee probieren auf einer Teeplantage bei traumhaftem Blick über die ganze Insel (zumindest so lange es nicht regnet) oder das Schlendern über den Trubel eines Marktes.

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Uns hat es toll gefallen. Flitterwochen mit jedem Tag Wind und dreimal täglich lecker  essen:-)  Bis bald einmal, du schöne Insel!